Meagan Spooner - Skylark: der eiserne Wald [Rezension]





"Jeder Sonnenaufgang könnte dein letzter sein


Fünfzehn Jahre lang dachte Lark, dass sie in einer perfekten Welt lebt. Fünfzehn Jahre lang konnte sie es kaum erwarten, ihre magischen Fähigkeiten endlich in den Dienst der Gesellschaft zu stellen. Bis sie kurz vor ihrem sechzehnten Geburtstag erfährt, dass alles eine große Lüge war und dass sie eine furchtbare Zukunft erwartet. Die mutige Lark flieht - in den sagenumwobenen Eisernen Wald, aus dem niemand je zurückkam. Wird sie dort die Antworten finden, die sie sucht?"
"Meagan Spooner wollte eigentlich immer Archäologin, Meeresbiologin oder Astronautin werden. Nach ihrem Studium ist sie dann doch beim Schreiben gelandet. Meagan Spooner lebt in Northern Virginia, wenn sie gerade nicht irgendwo in der Welt unterwegs ist. Denn Reisen ist ihre große Leidenschaft." Quelle: Heyne fliegt

Ich finde das Buch sehr schön gestaltet. Die Farben sind wunderschön und auch die Motivwahl passt gut zum Inhalt.









Der Einstieg war recht schwierig – ständig war von Ernte und Kobolden die Rede und man wusste einfach überhaupt nicht worum es geht. Als es dann aufgeklärt wurde war ich aber regelrecht begeistert, da ich die Ideen eben sehr außergewöhnlich finde. Und diese Ideen sind auch echt gut umgesetzt!

Besonders faszinierend fand ich, dass es vor allem gegen Ende immer und immer wieder neue Ereignisse gab, mit denen ich einfach mal so gar nicht gerechnet habe. Sonst hat man ja öfters mal Theorien oder Vermutungen aber dieses Mal war's bei mir Fehlanzeige – ich wurde vollends überrascht. Das Ende ist aber richtig gemein – ich würde zu gerne direkt weiterlesen und freue mich riesig auf das erscheinen des zweiten Teils.

Der Schreibstil ist echt angenehm und erzählt das ganze aus Lark's Sicht. Das Buch wird in 3 Abschnitte geteilt, welche mich an „Cassia & Ky“ erinnern. Der erste Teil befasst sich mit den Anfängen der Flucht, der zweite mit der Flucht an sich durch verschiedene Gebiete und der dritte geht um Lark's „Ankunft“ im eisernen Wald, wenn sie denn ankommt ;)

So richtig temporeich ist die Geschichte nicht. Vor allem die erste Hälfte ist ziemlich ruhig und langgezogen. Mich hat das aber nicht gestört, denn so konnte man Lark und ihre Welt besser kennenlernen und ich fand es dennoch echt spannend.

Ich dachte bei dem Wort „eiserne“ ehrlich gesagt eher an eisern im Sinne von fleißig & zielstrebig, gemeint ist aber das Material Eisen, welches aber auch erst recht spät im Buch vorkommt.

Lark ist sympathisch aber auch irgendwie seltsam – mal wirkte sie echt dümmlich und dann wieder hochintelligent. Manche Handlungen sind echt seltsam gewesen, ich hätte sie teilweise schütteln und ohrfeigen können, weil ich es nicht nachvollziehen konnte. Aber eigentlich wäre es ja auch langweilig wenn alles vorhersehbar und kalkuliert ist? Lark ist eben nicht perfekt und perfekte Charaktere haben wir eh langsam mehr als genug gesehen ;)

Am tollsten fand ich jedoch den Charakter „Nix“, welcher ein insektenförmiger Roboter ist. Diese Roboter werden eigentlich zur Überwachung genutzt und haben keine Persönlichkeit. Nix ist allerdings ein wenig anders und ich fand ihn irgendwie echt süß. :D
Eine gelungene, magisch angehauchte Dystopie mit wundervollen, neurartigen Elementen die Lust auf mehr machen!

Ich möchte an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, dass eine Rezension immer nur die persönliche Meinung darstellt. Was der eine gut findet muss der andere noch lange nicht mögen - daher probiert es einfach selber aus!
6 Kommentare
  1. Nix ist echt ein Highlight =) So ein kleines Kerlchen hätte ich auch gerne

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  2. Klingt nach nem echt tollen Buch, bin schon vom Klappentext begeistert.

    lg. Tine =)
    www.buchstabengefluester.blogspot.de

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