[Rezi] A.J. Hartley - Der Rat der Wächter

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 "Der elfjährige Darwen Arkwright, der seinen ersten Winter in Atlanta erlebt, ist nicht wie die anderen: Er ist Vollwaise, er kommt eigentlich aus England – und durch einen Spiegel gelangt er jederzeit in das geheimnisvolle Silbrica, eine Welt voll magischer Kreaturen. Als der Torwächter Mr. Peregrine, der ihm den Weg durch den Spiegel gewiesen hat, plötzlich als Lehrer an Darwens Schule auftaucht, ahnt er, dass das nächste Abenteuer bevorsteht. Und tatsächlich: Bei einer Klassenfahrt nach Costa Rica eröffnet Mr. Peregrine Darwen, dass in den undurchdringlichen Regenwäldern eine unheimliche Kreatur ihr Unwesen treibt. Sie scheint nicht von dieser Welt zu sein, und Darwen soll herausfinden, durch welche Pforte sie in die Menschenwelt eindringt – und sie für immer vertreiben. Darwen ahnt, dass er sich auf eine gefährliche Mission einlässt. Ein Glück, dass ihm seine Freunde Rich und Alexandra treu zur Seite stehen …" Quelle: Heyne


Vorweg möchte ich sagen, dass es sich bei „Der Rat der Wächter“ um einen zweiten Band handelt und meiner Meinung nach der erste Band als Grundlage sehr wichtig ist, ich denke aber, dass es okay ist, wenn einige Zeit zwischen dem Lesen von Band 1 und 2 liegen und man sich nicht mehr an jedes kleinste Detail erinnert. „Der Rat der Wächter“ baut in weiten Teilen darauf auf, schafft es aber dennoch, etwas neues und frisches zu entwickeln ohne den „kenn-ich-schon“ Effekt hervorzurufen. Beinahe unvermeidbar ist dennoch, dass es einige Parallelen zu anderen Jugendbuchreihen gibt, wobei  mir nun aber auch keines einfällt, welches anderen nicht ähnelt. 


Wie auch der Vorgänger richtet sich dieser Band an das eher jüngere Publikum und ist dementsprechend relativ locker und leicht geschrieben, aber zum Glück wirkte es auf mich nicht weich gewaschen sondern vor allem für die Zielgruppe richtig. Mich als Erwachsene konnte es aber dennoch fesseln, sogar noch ein wenig mehr als der erste Band, welcher ja stellenweise schwächelte.  Der Schreibstil an sich ist aber genauso geblieben und gefällt mir vor allem wegen der Leichte sehr. Hartley schaffte es sehr gut, in meinem Kopf Bilder entstehen zu lassen, und ich bin wirklich kein kreativer Mensch, so dass bei mir einiges dazugehört. Zwischendurch gibt es auch einiges an Wortwitz, was das Lesevergnügen nochmals auflockert. 


Um noch einmal zur Spannung zurück zu kehren: wer den ersten Band ein wenig zu lasch fand, könnte hier dennoch Gefallen finden. Ich finde, dass der Spannungsbogen nochmal mächtig zugenommen hat und viele Geschehnisse konnte ich absolut nicht vorhersehen, obwohl ich viel in diesem Genre lese. 


Darwen, Alex und Rich sind altbekannt geblieben, ich finde leider nicht, dass eine nennenswerte Entwicklung stattgefunden hat, was aber nicht weiter wild ist, denn innerhalb weniger Monate oder auch Jahren entwickeln sich die Meisten eh nicht so viel weiter, wie in manch anderem Buch. Das Einzige, was vielleicht doch nennenswert aber auch vorhersehbar wäre ist, dass sich die Freundschaft von Ihnen natürlich vertieft und sie sehr gute Freunde werden, die einiges zusammen meistern. 

Letztendlich eine gelunge Fortsetzung des ersten Bandes, welcher mir ja auch schon sehr gut gefiel :-)

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