[Rezension] Teri Terry - Mind Games

http://www.amazon.de/Mind-Games-Teri-Terry/dp/3649667126/ref=pd_sim_sbs_14_3?ie=UTF8&refRID=1P2RZAE8EX1SJZMSXDTY
 Die Welt, in der du lebst, existiert nur in deinem Kopf – doch was, wenn jemand mit deinen Gedanken spielt? In Lunas Leben ist jeder online: virtueller Unterricht, Dates und Sport als Avatar, sogar das Parlament tagt digital. Nur Luna bleibt offline. Sie ist eine Verweigerin, seit ihre Mutter vor Jahren in einem Online-Spiel starb. Umso überraschter ist Luna, als sie von der mächtigen Firma PareCo zu einem Einstufungstest eingeladen wird – und einen der begehrten Programmierer-Jobs erhält. Warum hat die Firma so ein großes Interesse an ihr? Als Luna den begabten Hacker Gecko kennenlernt, beginnt sie die von PareCo erschaffene Welt immer mehr zu hinterfragen. Doch dann ist Gecko auf einmal verschwunden, und Luna kann sich nicht mehr an ihn erinnern …
Mind Games ist eines dieser Bücher, die ich sehnlichst erwartete. Meistens enttäuschen mich aber genau diese...
... doch Mind Games nicht! Es handelt sich dabei um eine Dystopie mit Sci-Fi Elementen, welche aber auch irgendwie wieder in eine Utopie abdriftet. Um zu erklären wieso muss ich aber erst weiter ausholen. Wir befinden uns in unserer Welt, mit einem großen Unterschied: so gut wie alles läuft über den Computer ab. Aber nicht wie wir es heute kennen, sondern man erlebt alles richtig, sei es das Paradies am Meer oder die virtuelle Schule. Der Körper ist dabei an ein Gerät angeschlossen, welches eben jenen mit den nötigen und überlebenswichtigen Nährstoffen versorgt. So könnte man theoretisch ewig verweilen. Und so grausam es sich erst anhört, es ist auch irgendwie Mega cool, finde ich. Bock auf Strand? Schwupps, da! Bock auf Berge? Auch kein Problem!

So schön ist das allerdings nicht für Luna. Sie gehört zu den Verweigerern, welche die Technologie nicht nutzen. Dabei trägt sie ein großes Geheimnis mit sich rum, was aber keiner so wirklich weiß. Sie ist taff, aufgeweckt aber auch ein wenig speziell, genau mein Typ also. Sie überrascht durch ihre Handlungen, welche für mich aber immer nachvollziehbar blieben. Ich konnte sie verstehen, ich hätte nichts anders gemacht - wenn ich den nötigen Mut hätte.

Ebenso wichtig ist aber auch "Gecko", über welchen man gar nicht so viel erfährt, wie mir im Nachhinein so auffällt. Den allergrößten Teil des Buches konnte ich ihn nicht einschätzen, so dass ich so gut wie nichts zu seinem Charakter sagen kann, ohne das Ende zu Spoilern.

Die Handlungen sowie die Atmosphäre und das Setting sind durchdacht und clever gewählt. Ich habe absolut nichts daran auszusetzen. Die Grundidee ist nicht neu, aber in einer spannenden Verpackung versteckt, so dass es kein Beinbruch ist. Sehr schnell baute sich die nötige Spannung auf um mich zum Weiterlesen zu bewegen.

Der Schreibstil ist jugendbuchtypisch leicht verständlich und sollte auch für Leute verständlich sein, die froh sind, wenn sie einen Computer hochgefahren (also anschalten :D) bekommen.

Ihr merkt schon, da kommt nichts negatives mehr. Daher volle fünf Sterne und ein weinendes Auge weil ich es zuende gelesen habe.

3 Kommentare
  1. Liebe Sarah,

    tolle Rezension! Ich möchte Mind Games auch unbedingt noch lesen! Dein Blog sieht wirklich toll aus! Ich habe dich deshalb für den Design Award nominiert :-) Die Nominierung findest du unter www.selectionbooks.blogspot.de

    Ganz liebe Grüße
    Nadine

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  2. Hallo Sarah,

    deine Rezension macht mich neugierig. Mir hat die Slated-Trilogie von der Autorin recht gut gefallen, daher habe ich diese Neuerscheinung längst im Blick. Ich glaube, das lasse ich bei Gelegenheit hier einziehen.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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  3. Liebe Sarah,
    eine schöne Rezension zum Buch. Ich habe es heute mit der Post bekommen.
    Vielleicht besuchst du mich bald mal, dann schreibe ich meine Gedanken dazu ;-)

    Liebe Grüsse
    Daniela

    http://leseratten-drei-lockenkoepfe.blogspot.de/

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