[Rezi] Kass Morgan - Die 100


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Eine packende Mischung aus »Der Herr der Fliegen« und »Die Tribute von Panem«
Seit einem vernichtenden Atomkrieg lebt die Menschheit auf Raumschiffen. 300 Jahre lang hat niemand mehr die Erde betreten. Doch nun sollen 100 jugendliche Straftäter das Unmögliche wagen: zurückkehren und herausfinden, ob ein Leben auf dem blauen Planeten wieder möglich ist. Doch was die idealistische Clarke, der geheimnisvolle Bellamy und die anderen Verurteilten nach ihrer Ankunft vorfinden, raubt ihnen den Atem. Ein tödliches Abenteuer beginnt, auf das sie kein Training der Welt hätte vorbereiten können ...
 
Ich habe vor dem Lesen von „Die 100“ einige Folgen der Serie geschaut, so dass ich die beiden auch ein wenig vergleichen mag. Es handelt sich um eine Dystopie, welche als Trilogie ausgelegt ist. Bereits die Fernsehserie konnte mich begeistern, so dass ich das Buch natürlich lesen musste – nur hab ich jetzt leider die Serie verpasst, weil ich erst das Buch lesen wollte :D

Die Menschheit hat sich nach einem Atomkrieg mehr oder weniger selbst ausgelöscht. Die Welt ist unbewohnbar, so dass sich einige wenige auf ein Raumschiff begeben und nun ihr Leben dort fristen. Wie man sich ja vorstellen kann, ist das Leben dort oben nicht vergleichbar mit hier unten, so dass es dort schon bei kleinsten Fehlfunktionen des Systemes zu Problemen führen kann. Aufgrund eines Vorfalles werden 100 Jugendliche auf die Erde geschickt, in erster Linie um zu sehen, ob diese wieder bewohnbar ist.

Im Grunde ist „Die 100“ ein spannendes Buch. Aber, und ja leider gibt’s immer ein „aber“, fehlt mir die Action. Ich weiß, dass ich damit beinahe schon alleine da stehe, aber für mich ist es einfach nicht so actiongeladen wie die zugehörige Serie. Die gefiel mir einfach besser und das kommt nicht oft vor. Dementsprechend leidete auch die Spannung ein wenig. Ich habe es zuende gelesen und ich hab dieses auch gerne getan, aber es hat mich einfach nicht so gepackt. Die Charaktere sind in meinen Augen mittelmäßig, sie wirken oberflächlich und klischeebehaftet, was auf mich einfach keinen guten Eindruck hinterlässt.

Der Schreibstil selbst ist wirklich gut. Ich fand ihn angenehm und genau richtig zur Zielgruppe und auch zur Thematik. Immerhin wird eine, für mich, neue Thematik behandelt, die ich so einfach nicht kenne. Und das ist auch der Grund, wieso ich es zuende gelesen habe: mich hat interessiert, wie es wohl wäre, wenn es so wirklich wäre. Ich habs mir einfach nicht geil vorgestellt und so scheint es auch nicht zu sein. Die Welt auf dem Raumschiff ist gut, nachvollziehbar und (glaub ich) realistisch dargestellt, was mir gut gefiel.


Es fällt mir wirklich schwer, so etwas zu sagen aber... mir gefällt die Serie besser. Wesentlich besser. Daher vergebe ich traurige 2,5 Eulen. :(

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